AEQUINOX 2017

8. Musiktage der Lautten Compagney Berlin zur Tag- und Nachtgleiche

Von 17.-19. März 2017, in der Fontanestadt Neuruppin

Mit der Lautten Compagney Berlin, dem italienischen Ensemble Concerto Romano, dem holländischen Frauen-Vokalensemble Wishful Singing, der Geigerin Julia Schröder, der Musikhochschule Neuruppin und einer Lyrik-Lesung mit dem Schauspieler Wolfgang Maria Bauer

Die Lautten Compagney Berlin und der Förderverein Siechenhauskapelle präsentieren bei Aequinox barocke Musik in spielerischen Formaten und laden zu acht Konzerten in die Fontanestadt nach Neuruppin. Das Frühlingsfestival im Brandenburgischen verbindet dabei Natur mit Kultur, Musik mit Wort und Altes mit Neuem. Gespielt wird meist in unterschiedlichen Kirchen in und um die Stadt.

Im Mittelpunkt der achten Ausgabe des Musikfestes steht der 500. Jahrestag der Reformation. Die Lautten Compagney Berlin eröffnet das Frühlingsfestival zur Tag- und Nachtgleiche mit klängen unterschiedlicher Komponisten aus der Reformationszeit und fragt sich, wie ein protestantischer Gottesdienst vor 500 Jahren geklungen haben mag. Dazu kooperiert das Ensemble der Lautten Compagney mit dem Staats- und Domchor Berlin, der als älteste musikalische Einrichtung Berlins zu Luthers Zeiten bereits bestand. In einem Gastspiel des römischen Ensembles Concerto Romano erklingen tags darauf die Stimmen der Gegenreformation, die den Konfessionskonflikt nach der Kirchenspaltung hörbar werden lassen.

Bei einem Wandelkonzert folgt das Publikum der Lautten Compagney Berlin auf einem Abendspaziergang zu kleinen Läden, Künstlerateliers und repräsentativen Foyers, wo jeweils instrumentale Kompositionen von Georg Philipp Telemann in kleineren Besetzungen gespielt werden. So erhält das Publikum einen Einblick in die Vielfalt der Werke des vor 250 Jahren verstorbenen Komponisten.

Der Schauspieler Wolfgang Maria Bauer und die Sopranistin Susanne Ellen Kirchesch widmen sich in der Matinee ganz Shakespeare und seiner Zeit. Zu hören sind dabei nicht nur Liebesgedichte des englischen Meisterdramatikers, sondern auch Lieder von Komponisten wie Dowland oder Purcell.  Dabei wird die Matinee zum Wunschkonzert: unter dem Motto „Was ihr wollt!“ entscheidet nach der Pause das Publikum, mit welchen Texten und Liedern der Vormittag beschlossen wird.

Das Nachtkonzert Misterio stellt spielerisch der alten Musik von Heinrich Ignaz Franz Biber den modernen Tango Astor Piazzollas zur Seite. Das Quartett bestehend aus Geige, Cello, Cembalo und Laute lässt die Innigkeit und Glut der geistigen Kompositionen des 17. Jahrhunderts mit der erotischen Musik Argentiniens zu einem neuen Klangbild verschmelzen.

Zum Abschluss von Aequinox besingt das niederländische Frauenvokalensemble Wishful Singing am Sonntag Nachmittag vielstimmig die Freiheit mit Liedern aus verschiedenen Zeiten und Kulturkreisen.

Aequinox hat sich in den letzten Jahren als Geheimtipp für Musikkenner und -liebhaber entpuppt, das Jahr für Jahr mehr als 1500 Besucher zu acht Konzerten nach Neuruppin brachte.

Die lautten compagney BERLIN unter der künstlerischen Leitung von Wolfgang Katschner ist eines der renommiertesten und kreativsten deutschen Barockensembles. Ob als Kammerensemble oder Opernorchester überwindet das Ensemble bereits seit über 30 Jahren immer wieder Grenzen und sucht die Begegnung mit neuen Klängen und anderen Künsten. Für ihre musikalischen Brückenschläge wurde das Ensemble mehrfach ausgezeichnet (Echo Klassik 2010 für „Timeless“, Rheingau Musik Preis 2012).

Weitere Informationen und Programm im Einzelnen unter 
www.lauttencompagney.de  |  www.facebook.com/LauttenCompagneyBerlin

Tickets 8-30 Euro über www.reservix.de  | Reservierungen 03391 – 39 88 44

Spielorte Klosterkirche St. Trinitatis Neuruppin | Kulturhaus Stadtgarten Neuruppin | Neumühle Alt-Ruppin | Siechenhauskapelle | Saal der Ruppiner Kliniken

Das Festival AEQUINOX ist eine Veranstaltung des Fördervereins Siechenhauskapelle Neuruppin e.V. in Kooperation mit der lautten compagney BERLIN. Medienpartner: RBB Kultur sowie die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ)