ausufern

Die Tanzfabrik, das ada Studio, das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz und das Tanzbüro feiern mit Choreographen und Tänzern BrittaWirthmüller_klein35 Jahre Tanzfabrik

Von 29. August bis 1. September 2013 in und um die Uferstudios
mit Premieren von Franz Rogowski, Britta Wirthmüller und Christine Borch sowie zahlreichen anderen Produktionen Berliner Choreographen

kunst-PR-ojekte: Pressearbeit

Die Tanzfabrik Berlin wird 35 Jahre alt und präsentiert mit ihren Partnern an der Seite von Tanz im August die Arbeiten zahlreicher Choreographen. An vier Tagen sind im Rahmen des Festivals insgesamt 28 verschiedene Produktionen auf dem Gelände der Uferstudios und im direkten Umfeld des Areals zu sehen. Viele der Tänzer und Choreographen, die aktuelle Arbeiten bei „Ausufern“ präsentieren, hat die Tanzfabrik auf dem Weg ihrer künstlerischen Auseinandersetzung unterstützt. Höhepunkte des Festival-Programmes sind die Premieren der Nachwuchschoreographen Franz Rogowski, Britta Wirthmüller und Christine Borch.
Die Choreographin Britta Wirthmüller hat sich in einer Recherche mit dem Schaffen von Jean Weidt auseinandergesetzt, von dessen Choreographien es kaum Bild- und Dokumentationsmaterial gibt. In Weidts Werk trifft die plakative Darstellung sozialistischer Themen auf eine kaschierte Erotik. Für diesen vom Tanz Besessenen und von seiner politischen Überzeugung Getriebenen war künstlerische Arbeit vor allem körperliches Tun und Begegnung mit anderen. Diese Prinzipien aufnehmend nutzt „Physical Encounters“ Weidts Material als Reibungsfläche für eine Auseinandersetzung mit dem Eindeutigen.

Der Tänzer und Choreograph Franz Rogowski beschreibt in seiner zweiten eigenständigen Arbeit mit dem Titel „B27“ in ein und demselben Moment einen Weg und einen Punkt. Eine Odyssee und den Scheitelpunkt, an dem der menschliche Verfall beginnt. „B27“ ist eine Arbeit über Augenblicke von Heimat, die jeglicher Gesetztheit und Manifestation entgegenstehen, die jeder Körper bekundet. „B27“ ist der Versuch, dem anderen zu begegnen.

In „Intimate Nature“ von Christine Borch gehen Mensch und Tier eine gefühlvolle Verbindung ein. Der Zuschauer taucht ein in einen sinnlichen Erfahrungsraum, der von innigen Gefühlen und einer intensiven Körperlichkeit dieser Begegnung geprägt ist. Auf der Suche nach einer Gemeinsamkeit und einer Intimität ermutigt die Performance zu einer Neuverbindung von Mensch und Tier.
Die Tanzfabrik Berlin ist seit 1978 für die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes eine maßgebliche Institution in Deutschland. Sie ist als Ort für Proben, Produktion, künstlerischen und theoretischen Research, Weiterbildungen und als Tanzschule mit Kursprogramm international bekannt. Ziel ihres Schaffens sind die Entwicklung und Vermittlung zeitgenössischen Tanzes mit diversen choreografischen und performativen Ansätzen und damit die stetige Förderung junger Künstler, die Verbindung von Theorie und Praxis sowie den internationalen künstlerischen Austausch.

Tickets: 12 € / 7 € / Sondertickets 5€ / einzelne Veranstaltungen frei
Tickets sind an den Vorverkaufsstellen von Tanz im August und über Reservix erhältlich.
Uferstudios • Uferstr. 8/23 • 13357 Berlin • www.uferstudios.com
Mehr unter: http://www.uferstudios.com/veranstaltungen/festivals/festival/41