Bed & Breakfast

Ein öffentlich-privates Schlafen


kunst-PR-ojekte:
Projektleitung des Gastspiels in Brüssel

Vom 26. auf den 27. November 2011
im De Markten/ Brüssel

Konzept und Gesang: Heike Schmidt
Cello: Thilo Krigar

 

Wiegen-, Schlaf- und Nachtlieder unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Musikalität, gespickt mit Gedichten und Geschichten: eine Nacht zwischen Traum und Wachen. So erfüllt Bed & Breakfast die Sehnsucht, wieder einmal in den Schlaf gesungen zu werden. Die Idee dieser Nacht, dreht sich um die Erinnerung an den intimen Moment der Kindheit, als jemand nur für Sie sang.

Welches ist Ihr Lieblingsschlaflied?

Im Theaterrraum – in Brüssel ein Ausstellungsraum – stehen frisch gemachte Betten für das Publikum bereit. Es sind Leinen gespannt, auf die das Publikum seine Kleider hängen kann. Eine Sängerin und ein Cellist ziehen von Bett zu Bett und flüstern und singen Sie mit zarten Schlafliedern, Gedichten, Gute-Nacht-Geschichten und einem offenen Ohr für den schönsten und schrecklichsten Moment des vergangenen Tages in den Schlaf. Am nächsten Morgen „krächzen“ sie ein Morgenlied und bitten zum gemeinsamen Frühstück.

Die IRISH TIMES schrieb über die Premiere in Dublin
Heike Schmidt’s entrancing Bed & Breakfast invited us to spend the night in a hostel, where we pyjama-clad spectators peered out from under our duvets, minds hovering in that liminal space between sleep and wakefulness, as two German performers sang us to sleep with international lullabies. It was disarming and hypnotic, graceful and startling, as Heike Schmidt moved serenely through the room performing songs, familiar and strange, over the restful strains of Franziskus Rohmert’s cello. At times Schmidt sang warmly to individual slumberers, or ruptured the tranquillity with sudden starts: an unsettling Grimm’s fairytale, an Emily Dickinson poem, an unexpected thump and feral chant. … Weird, perhaps, but quite wonderful, too.”