Prayer – a human function

Prayer, a human function - Heike Schmitt

Eine Performance von Heike Schmidt

kunst-PR-ojekte: Produktionsleitung

Deutsche Erstaufführung: 25. Mai 2011, 20:30
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Von und mit: Heike Schmidt und Anna Melnikova

 

Was bedeutet Beten dem Betenden? Was heißt es, zu glauben und den Glauben durch Beten auszudrücken? Täglich oder wöchentlich ein Ritual zu vollziehen? Ein Gebet ist ein komplexer Dialog zwischen Körper und Geist, zwischen physischer und spiritueller Bewegung, zwischen dem Materiellen und dem Immateriellen, zwischen dieser und jener Welt.

Es gibt eine sehr alte und tiefe Beziehung zwischen dem Gebetsritual und dem, was wir heute Performance, Theater und Tanz nennen. Die Rituale, die die Gebete zu den Göttern und den Toten organisieren, sind eng mit den darstellenden Künsten verknüpft. Eine Rückkehr zum Gebet ist deshalb nichts weniger als eine Reflektion über das Wesen der Performance an sich: eine Kommunikation mit dem Unsichtbaren, dem Abwesenden.

Am Beginn der Arbeit für Prayer – a human function führte Heike Schmidt eine Reihe von Interviews mit unterschiedlichen Menschen. Sie erzählten ihr von ihren Gebetsgewohnheiten und davon, was es ihnen bedeutet, die Welt immer wieder neu aus diesem intimen Moment heraus zu erschaffen.

Idee/Regie: Heike Schmidt
Choreographie/Performance: Anna Melnikova / Heike Schmidt
Dramaturgie: Erwin Jans
Bühnenbild: Werner Wallner; Kostüm: Mido Kawamura
Video: José Antonio Szabo, Gines Olivares, Burkart Ellinghaus
Fotographie: Stephan Krasser
Bühneeinrichtung: Fredi Gutzler / Veronika Lassenberger

Produktion: STUK kunstencentrum, Leuven, Belgien. Koproduktion: CC Genk, Europäisches Zentrum der Künste Hellerau Dresden in Zusammenarbeit mit Erfgoedcel Leuven und Erfgoedcel Mijn-Erfgoed (Genk), Theatre in Motion Peking, Goethe Institut Peking, Dezentrale Kulturarbeit, Tempelhof-Schöneberg Berlin